Spitzenspiel der JGK2! Der VCOR gegen den Tabellenersten TSV Dudenhofen.

Aber die Voraussetzungen waren nicht gut, weil die Spielmacherin Paola Parisi wegen Krankheit nicht eingesetzt werden konnte. Wie gut, dass wir im letzten JGK-Spiel und im Trainingsspiel Alternativen ausprobiert und geübt haben. Aber reicht das?

Um es vorweg zu nehmen: Es war wirklich ein sehr spannendes Spiel mit sehr guten Leistungen auf beiden Seiten des Netzes – eben ein echtes Spitzenspiel.

Der VCOR wurde lautstark von den Angehörigen der Spielerinnen angefeuert und die Stimmung war super – schade, dass von anderen VCOR-Mannschaften uns niemand unterstützt hat 🙁 .

Und mit dieser starken Unterstützung im Rücken legten die VCOR-Mädels mächtig los und man konnte einen schönen Vorsprung herausspielen, aber durch Annahmeschwächen beim VCOR glich der TSV wieder aus. Aber in der Mitte des Satzes konnten wir uns wieder absetzen und führten 20:16. Aber dann kamen wir wieder nicht mit den Angaben zurecht und Punkt um Punkt ging nach Dudenhofen. Da nutzten weder Auszeiten noch Wechsel, der Satz ging mit 20:25 verloren. Schade!

Auch im 2.Satz konnte die Heimmannschaft mithalten und auch lange führen, am Ende ging aber die Luft aus und auch diesen Satz mussten wir nach gutem Kampf mit 21:25 abgeben. Sehr schade. Da war mehr drin.

Aber jetzt zeigte die Mannschaft ihre Kämpfernatur. Die Mädchen gaben nicht auf. Um jeden Ball wurde gekämpft. Viele gute Angaben setzten den Gegner unter Druck. Die Annahme wurde merklich stabiler und der Spielaufbau gelang sehr gut. Viele schöne Angriffe sorgten für die nötigen Punkte und so war mit 25:20 der erste Satz gewonnen. Uff!

Daran kann man anknüpfen. Genau wie im 3.Satz war das Spiel im 4.Satz ausgesprochen spektakulär und mit den Zuschauern im Rücken wuchs die Mannschaft aus Ober-Roden über sich hinaus. Sehr gute Angriffe auf beiden Seiten bewirkten, dass es hier wie dort tolle Abwehraktionen gab. Und der Ruf mach einem Tie-Break wurde immer lauter! Eine knappe Führung konnte bis ins Ziel gerettet werden. 25:23! Uff! Uff!

Wie die Sätze davor war auch der Tie-Break hart umkämpft. Bis zum 9:9 konnte keine Mannschaft sich absetzen. Dann gelangen aber Dudenhofen 3 Punkte in Serie, so dass es 12:9 gegen uns stand. Aber wieder konnten wir uns vom Druck befreien und erspielten uns den ersten Spielball. Aber der konnte (noch) nicht genutzt werden. Nach einem Angabefehler der Dudenhofener Mädchen hatten wir die 2.Chance, die wir zum sehr glücklichen aber nicht unverdienten Sieg nutzen konnten. 16:14! Puh!

Wer sich gefragt hat, warum „Leitwolf Peter“ so weiße Haare hat, kann nach so einem Spiel den Grund erahnen. 😉

Gegen den TSW Auerbach, einer Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte, sollten die nächsten Punkte eingefahren werden. Das sollte doch kein sooo großes Problem sein. Oder?

Doch es wurde ein Problem. Die junge Mannschaft aus Auerbach setzte uns mit guten Angaben so unter Druck, dass wir nicht in unser Spiel fanden. Ganz schnell – viel zu schnell – verloren wir den Anschluss und mussten den ersten Satz mit 17:25 abgeben.

Aber auch in diesem Spiel zeigten die Schlabitz-Girls Charakter und bissen sich durch. In einem nicht sehr ansehnlichen Spiel musste jeder Punkt gegen die technisch sehr guten Auerbacherinnen erkämpft werden. Und das tat der VCOR auch. Trotz vieler Fehler konnten die folgenden Sätze mit 25:19, 25:23 und 25:15 nach Hause geschaukelt werden.

Nach dem tollen ersten Spiel konnte man mit dem 2.Spiel nicht zufrieden sein. Aber es war ein Arbeitssieg, der 3 Punkte eingebracht hat. Und das reicht zur Tabellenführung!

Im Spiel gegen den TSW Auerbach konnten die VCOR-Mädchen zum ersten Mal ihre neuen, schicken Trikots anziehen, die von Dennis Raisler von der ACADEMY-Fahrschule gesponsert worden sind. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung!

Und an den Trikots lag es wirklich nicht, dass das 2.Spiel so zäh war!

Es spielten: Marica Acone, Viktoria Annighöfer, Jenny Fritz, Sonja Jaron, Celine Kaczmarczyk, Hannah Metz, Melina Mlodoch, Larissa Ullrich, Maja Wehner

und nicht zu vergessen: Melia Bauer 😉

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